In Förderstedt im Salzlandkreis entsteht einer der größten Batteriespeicher Deutschlands. Rund 200 Batteriecontainer mit etwa 650.000 Batteriezellen sind bereits installiert. Der erste Bauabschnitt mit einer Leistung von 100 Megawatt soll im vierten Quartal 2026 in Betrieb gehen. Die gesamte Anlage soll künftig überschüssigen Strom aus Wind- und Sonnenenergie speichern und bei Bedarf wieder in das Stromnetz abgeben.
Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben gemeinsam ihre Bewerbung für den Start der Tour de France im Jahr 2029 eingereicht. Die Unterlagen wurden am Mittwoch in Berlin offiziell an den Veranstalter der Frankreich-Rundfahrt übergeben. Geplant ist ein Start in Berlin mit anschließenden Etappen durch Mitteldeutschland. Die Entscheidung soll voraussichtlich bis Anfang 2027 fallen.
Das im Landkreis Harz stationierte Löschflugzeug „Hexe 1“ ist in der französischen Region Bordeaux angekommen. Gemeinsam mit einer weiteren Maschine soll es die Einsatzkräfte bei der Bekämpfung schwerer Waldbrände unterstützen. Während des Auslandseinsatzes wird der Brandschutz im Harz durch ein Ersatzflugzeug abgesichert.
Nach dem Tod der sechsjährigen Alicia hat die Stadt Dessau-Roßlau organisatorische Konsequenzen gezogen. Dem Leiter des Jugendamtes wurde vorübergehend die Zuständigkeit für den Allgemeinen Sozialen Dienst und damit für den Kinderschutz entzogen. Hilfegesuche der Mutter und der Kindertagesstätte waren zuvor in einem stillgelegten E-Mail-Postfach gelandet und nicht bearbeitet worden.
Die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen in Sachsen-Anhalt bleibt angespannt. Nach einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer Magdeburg bewertet nur etwa jedes fünfte Unternehmen seine Lage als gut. Hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie wirtschaftliche Unsicherheit belasten die Betriebe. Positiv entwickelt sich dagegen die Zahl der Ausbildungsverträge, die im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist.
Der Betreiber der Grube Teutschenthal im Saalekreis hat Insolvenz angemeldet. Rund 100 Arbeitsplätze sind betroffen, die Löhne sollen zunächst bis Ende September durch Insolvenzgeld gesichert sein. In der ehemaligen Salzgrube werden Industrie- und Chemieabfälle gelagert. Sollte kein Investor gefunden werden, könnten auf das Land hohe Kosten für die Sicherung der Anlage zukommen.
Bei Bauarbeiten für ein Einfamilienhaus ist in Quedlinburg eine bislang unbekannte Luftschutzanlage aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Archäologen bewerten den Fund als bedeutend. Derzeit wird untersucht, wie die Anlage dokumentiert und möglicherweise erhalten werden kann.
Das Finanzvermögen der Städte, Gemeinden und Landkreise in Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2025 auf insgesamt 11,2 Milliarden Euro gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erhöhte sich das Finanzvermögen je Einwohner um rund 215 Euro. Den größten Anteil am kommunalen Vermögen bilden Beteiligungen und Anteilsrechte.
Die starken Wetterwechsel setzen den Landwirten in Sachsen-Anhalt zunehmend zu. Kühle und feuchte Phasen wechseln sich mit großer Hitze und Trockenheit ab. Besonders Winterraps, Winterweizen, Roggen und verschiedene Gemüsesorten leiden unter den Bedingungen. Regional rechnen die Betriebe mit geringeren Erträgen und schlechterer Qualität.
Der geplante Christopher Street Day in Naumburg soll trotz der aktuellen Diskussion über die Sicherheit öffentlicher Veranstaltungen stattfinden. Die Veranstalter und Verantwortlichen hatten zuvor über mögliche Risiken und notwendige Sicherheitsmaßnahmen beraten. Nach der Prüfung wurde entschieden, an der Veranstaltung festzuhalten.
Am Donnerstag, dem 30. Juli 2026, erreicht die Hitzewelle in Sachsen-Anhalt ihren vorläufigen Höhepunkt. Der Tag beginnt überwiegend sonnig und trocken. Im Oberharz steigen die Temperaturen auf etwa 29 bis 33 Grad. In den tieferen Lagen werden verbreitet 36 bis 38 Grad erreicht.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer starken Wärmebelastung. Besonders ältere Menschen, Pflegebedürftige und Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten die direkte Sonne meiden, ausreichend Wasser trinken und körperliche Anstrengungen möglichst auf die Morgenstunden verlegen.
Am Nachmittag und Abend steigt vor allem im Westen und im Harz die Gefahr kräftiger Gewitter. Dabei können Starkregen, Hagel sowie schwere Sturmböen auftreten. Örtlich sind auch orkanartige Böen möglich. Da Gewitter nur einzelne Regionen treffen können, bleibt es in anderen Teilen des Landes bis zum Abend sonnig und sehr heiß.
In der Nacht zum Freitag ziehen die Gewitter langsam weiter. Die Temperaturen sinken je nach Region auf etwa 15 bis 21 Grad. In größeren Städten bleibt die Nacht teilweise tropisch warm.